Leipzig, 02.10.2017

Lok-Jugend triumphiert bei Traditionsturnier, Blau-Weiß Leipzig überrascht!

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 Vor den Augen des DFB-Ehrenvizepräsidenten Dr. Hans-Georg Moldenhauer sichern sich die C-Jugendkicker des 1. FC Lokomotive Leipzig im heimischen Bruno-Plache-Stadion auch in diesem Jahr den Sieg beim Traditions-Jugendturnier. Bereits im Vorjahr gelang den Jung-Eisenbahnern in Magdeburg dieser Coup. Das jährlich an wechselnden Standorten stattfindende Turnier wird von der Initiative 1903 e.V. ausgerichtet und steht im Kontext der ersten deutschen Fußballmeisterschaft. Nachdem Dr. Moldenhauer bereits 2012 zwecks der Denkmalweihe der Initiative 1903 ins Lok-Stadion fand, übernahm er nun zudem als Repräsentant des Deutschen Fußball-Bundes die Schirmherrschaft des Turniers.

In diesem Jahr waren mit dem VfB-Nachfolger 1. FC Lok, dem BSV 1892 als Nachfolger Britannia Berlins und TuS 1860 Magdeburg-Neustadt, in der Tradition von Viktoria Magdeburg 96 stehend, immerhin drei einstige Endrundenteilnehmer versammelt. Das Teilnehmerfeld wurde komplettiert durch den FC Blau-Weiß Leipzig.

Der Turniermodus lautete „Jeder gegen jeden“ und bereits nach der ersten von drei Runden schien es nur noch um die Platzierungen 2-4 zu gehen, denn die LOKalmatadoren fertigen die Gäste aus Berlin mit 7:0 ab. Als überraschend spielstark erwies sich im Laufe des Turniers die bunt zusammen gewürfelte Truppe des FC Blau-Weiß Leipzig, die schließlich den zweiten Platz im Abschlusstableau erkämpfen und die „Neustadt“-Tiger auf Platz drei verdrängen sollte.

Bedingt durch einsetzenden Starkregen wurde zur Siegerehrung auf die altehrwürdige Tribüne des 1922 erbauten VfB-Stadions ausgewichen. Im Charme des ausgelegten Filzteppichs und des alten Gebälks dieser Tribüne übernahm schließlich der europacuperfahrene ehemalige Lok-Spieler Matthias Zimmerling die Pokalübergabe an die vier Teilnehmerteams und schloss damit einen erfolgreichen Veranstaltungstag, der auch seitens der Jugendabteilung des 1. FC Lok Leipzig ausgezeichnet vorbereitet wurde.

Das ausgegebene Ziel lautet nun, in naher Zukunft all jene sechs Vereine zum Turnier begrüßen zu dürfen, die einst 1903 um die erste „Victoria“ fochten. 2018 geht es nach Berlin, seid Ihr dabei?